Jul 20
Einen besonderen Tag durfte ich heute erleben. Mit dem Geiger Peter Müller der Orchestergesellschaft Affoltern am Albis und eben einem sehr erfahrenen Pilot, ging es heute in die Luft! Die Maschine war frei, das Wetter war nach einer längeren unstabilen Phase geeignet und wir konnten uns beide den Nachmittag frei machen.
Ein «motorisierter Segelflieger» mit 16 Meter Spannweite (HB-2363, Besitzer: Halterverein Dimona), den genauen Typ müsste ich noch nachfragen, ist unser Flugzeug. Kurze Zeit nach dem Start, über dem Vierwaldstättersee, leuchtete ein Lämpchen auf das nicht sollte. Wir flogen eine «Ehrenrunde» über dem See, unterdessen konnte der Pilot durch Manipulieren am Wechselschalter «Motorflug/Segelflug» das hängen gebliebene Lämpchen ausschalten…
Details zum Flugzeug:
Super Dimona HK 36 TTS
100 PS Rotax-Motor mit Turbolader
Leergewicht ca. 550 kg
Spannweite 16.33 m
Länge 7.28 m
Höhe 1.78 m
Flügelfläche 15.3 m2
Flügelprofil Wortmann FX 63-137
Unsere Flugroute:
Hausen am Albis - Richtung SW, über den Vierwaldstättersee - weiter Richtung Westen: Sarnen - Brünigpass - durchs Haslital ins Oberwallis - westwärts weiter, dann ins Mattertal bis Zermatt und Matterhorn - nordwärts zwischen Les Diablerets und dem Wildhorn vorbei ins Fribourgische Ecuvillens. Dort Zwischenlandung und Erholung nach dem bisschen Wackeln in der Höhe… (Flugzeit 100 Minuten)
Rückflug nach Hausen am Albis: Ecuvillens - Gürbental - Emmental - Entlebuch - Sempachersee - Muri - Merenschwand - Affoltern am Albis - Hausen (Flugzeit 40 Minuten)
Herzlichen Dank, Peter, für diesen wunderbaren Rundflug!

Klick für ganze Ansicht!

Zusammenstellen des Flugzeugs

Bald kann es losgehen!

Startcheck

Rigi, Vierwaldstättersee

Grimsel

Wallis, Lötschberg Südrampe

Das Matterhorn!

Les Diablerets

Gstaad / Simmental

Zwischenlandung Ecuvillens

Thun, Thunsersee

Hallwilersee

Affoltern am Albis

Auf Wiedersehen!
Jul 19
Heute Sonntag geht es nach einem Frühstücksbuffet wieder auf «Schusters Rappen» weiter. Ein Besuch im Berg steht an, der Wasserstollen «Niwärch». Auf der Karte die pinkige Route. Bei Ze Steinu (1287) legt sich ein Teil der Gruppe zum Entspannen an den Baltschiederbach, die anderen gehen in Richtung Eültini/Chiemattu/Baltschiederklause weiter. Bei Eültini (1476) wird kurz gerastet und beschlossen, im nächsten Jahr bis zur Baltschiederklause (2783) aufzusteigen. Wir kehren nach «Ze Steinu» (1296) zurück. Nach einer Rast und plantschen im kalten Wildbach, wird der Heimweg (Auf der Karte die gelbe Route) unter die Füsse genommen. Station Eggerberg ist das Ziel. Besteigen der SBB und Rückfahrt derselben Route wie der Hinweg.

Pingu ist dabei …

Eingang Wasserstollen Niwärch

Typisches Bild des Suonenwegs

Wasserspiele

Achtung!

Schwindelfrei?

Hohe Schlucht! Im oberen Teil des Fotos ist die «Schwindelfrei?»-Brücke sichtbar.

Rückblick
Jul 18
Lang ist’s her, nun endlich wieder einmal Wandern! Das Wetter verspricht nicht das Beste, aber zumindest ist ab dem Nachmittag, Samstag, 18.07.09, kein Regen angesagt.
Ab in den Zug nach Hohtenn im Kanton Wallis:
Basel SBB ab 08:28
Bern an: 09:27
(Treffen auf die anderen vier Wanderfreude aus Zürich/Säuliamt)
Bern ab: 09:40
Hohtenn an: 11:02
Wir teilten uns bald in zwei Gruppen, während die eine Gruppe den Suonenweg nach Ausserberg beging, nahm ich mit einem Affoltemer Freund die 5.5-stündige Variante gemäss der Beschreibung von dieser Seite in Angriff. Die Wegbeschreibung war dank der Seite für uns klar, daher verzichteten wir auf den Kauf einer detaillierteren Wanderkarte. Hier die Übersicht (anklicken für Vergrösserung in neuem Fenster):

Quelle: Tourist Info Visp
Unsere Route ist blau nachgezeichnet:
Station Hohtenn (1077) - Ladu - Tatz - Alp Joli (1746) - Prag (1959) - Seileggu (2272, unterhalb des Schwarzhorn) - Huppi (1600) - Bietschi (1456) - Eschji (1197) - einbiegen auf den Suonenweg nach Ausserberg (1008)
Es regnete oft ganz leicht, in der Region Seileggu war der Berg mit Nebel verhangen. Die Orientierung war sehr schlecht, entfernte Markierungen konnten daher nicht ausgemacht werden. Der Abstieg ins Bietschtal über saftiges Grün war sehr rutschig. Schlussendlich gelangten wir entlang dem Bietschbach zum Viadukt der SBB über den Suonenweg nach Ausserberg. Dort bezogen wir das Zimmer im Hotel Bahnhof.
Insgesamt benötigten wir 8 Stunden für die Route, im Faltblatt «Sonnige Halden am Lötschberg», ist der Weg (Buchstabe c) mit 8.5 Std. vermerkt, in der oben beschriebenen Webseite mit 5.5 Stunden.
Ein gemeinsames Abendessen rundete den Tag ab.

Bietschtal

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Bietschtalviadukt